Paukenschlag in Brandenburg – Fritze Bullmann lässt höherklassige Mannschaften hinter sich

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hinter sich!

Als Debütant in der Mitteldeutschen Steeldartliga und somit auch im Landespokal
Mitteldeutschland fieberte der Fritze Bullmann 2018 e.V. seinem ersten offiziellen Wettkampf
Auftritt voller Vorfreude entgegen. Besonders erfreulich war die Nachricht der Ligaleitung,
dass der Verein das Heimrecht bekommt.
In Gruppe 5 erwartete man den 1. DSC Leipzig II „DART LIONS“, Darts District Gotha I und
den SSC Weißenfels I. Man hatte es mit höherklassigen Mannschaften zu tun und wusste
um die Qualität, welche diese Teams mitbringen. Der Modus sah vor, dass man gegen jede
Mannschaft acht Einzel Partien und zwei Doppel bestritt. Um 13 Uhr war in der Ambrosius
Pinte Anwurf und man bekam es gleich mit dem Regionalligisten SSC Weißenfels I zu tun.
Für die Bullmänner starteten Nico Wollweber, Klaus Marquardt, Thomas Brauer und Jan
Hischke. Man wusste, dass man sein bestes Spiel gegen Weißenfels abrufen musste, um
eine Chance auf den Sieg zu haben. Das gelang teilweise recht gut und so konnte Klaus
sein Spiel gewinnen und den ersten Punkt für die Bullmänner holen. Trotz Highlights wie
dem 123er Finish und einem 15-Darter von Jan Hischke konnte man keinen weiteren Punkt
gegen Weißenfels holen und man verlor am Ende 9:1 gegen den Regionalligisten aus
Sachsen-Anhalt. Von nun an hieß es Ruhe bewahren und positiv in die nächsten
Begegnungen gegen den 1. DSC Leipzig II „DART LIONS“ gehen. Der Fritze Bullmann
startete nun mit Christian Remus an Stelle für Thomas Brauer. Jedoch sollte dieser taktische
Kniff vorerst nicht aufgehen und Christian verlor sein Spiel mit 3:1 gegen einen stark
aufspielenden Leipziger Nachwuchsdarter. Runde 1 brachte am Ende ein Unentschieden
hervor und man musste nun dringend Punkten. Zur zweiten Runde wechselte man Thomas
Brauer wieder ein, welcher ein enges Spiel für sich entscheiden konnte und damit den
nächsten Punkt sicherte. Davon beflügelt spielten die Bullmänner weiter fröhlich auf und
bauten ihre Führung auf 5:3 aus. Nun ging es in die Doppel, welche sich aus Klaus
Marquardt und dem eingewechselten Jens Placzek sowie Nico Wollweber und Jan Hischke
zusammensetzten. Das erste Doppel hielt eine Menge Spannung bereit. Wodurch erst im
entscheidenden fünften Leg der Punkt in Brandenburg bleibt. Im zweiten Doppel gab es
keine Probleme für Jan und Nico, was einen schnellen 3:0 Sieg zu Folge hatte. Somit
bezwang man den 1. DSC Leipzig II „DART LIONS“ mit 7:3 und ging beruhigt ins nächste
Spiel, gegen den Landesligisten aus Thüringen. Dort tat sich eine interessante Konstellation
auf. Dadurch das Gotha nur 5:5 Unentschieden gegen Leipzig gespielt hat und die
Brandenburger gegen Leipzig souverän gewannen, reichte den Bullmännern gegen Gotha
nun ein Unentschieden, um in die nächste Pokalrunde einzuziehen. Diesmal startete man
mit Max König für Jens Placzek, den man sich für das Doppel warm hielt. Dieses Spiel sollte
an Spannung kaum zu überbieten sein, so lag man nach den erste beiden Spielen 0:2
zurück. Besonders das Spiel von Jan gegen den Gothaer Topspieler sollte einige Highlights
bereithalten, so gelang Jan ein 14 Darter mit 122 Finish und eine 180, sein Gegner ließ sich
aber nicht lumpen und konnten mit einem 18 Darter und Zwei 180ern kontern und so das
Spiel denkbar knapp für sich entscheiden. Nun wuchs der Druck auf Nico und Klaus, da man
unbedingt in die Zweite Runde wollte. Beide konnten ihre Leistung abrufen und ihre Spieler
sicher gewinnen und zum 2:2 ausgleichen.
Nach den weiteren Einzeln stand ein 4:4 auf dem Zettel und beide Mannschaften wussten,
dass die Entscheidung erst im Doppel fallen wird. Für die Bullmänner reichte ein Sieg, um
weiter zu kommen und Gotha brauchte dringend beide Siege. Doch diese Vorstellung der
Gothaer, von zwei Siegen, wurde schnell von Jan und Nico beseitigt. Die beiden legten los

wie die Feuerwehr und führten schnell mit 2:0 durch zwei 18-dartlegs. Der Sieg der beiden
war auch danach nicht mehr gefährdet und man sicherte den 3:1 Endstand und den so
wichtigen Punkt. Klaus und Jens hatten es in ihrem Doppel schon schwerer den Sieg holen
und konnten dies auch erst im Decider schaffen, den sie lupenrein runter spielten. Dabei
verpasste Jens das höchste Finish von 170 denkbar knapp.
Damit war die Sensation geschafft und der Außenseiter aus Brandenburg zieht in die
nächste Runde des Landespokals Mitteldeutschland ein und setzt mit dieser Leistung ein
Ausrufezeichen, auch für die anstehende Liga Saison. In der Zweiten Runde treffen die
Bullmänner auf den SDC Günthersdorf, BSG Chemie Kahla I, und die Vertretung der WaTu
Steelers aus Delitzsch.
„Das wird eine Mammutaufgabe,“ so Nico Wollweber.“ Mit Günthersdorf haben wir eine
Mannschaft aus der höchsten Spielklasse in unserer Gruppe, auch Kahla und die Watu
Steelers sind in Ihren Bundesländern jeweils in der Regionalliga vertreten. Jedoch werden
wir bis Januar hart trainieren, um unsere Chance auf das Finalturnier, welches in Dessau
stattfindet, zu wahren.“

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